Vorbehandlung des Untergrundes

Untergrund-Vorbehandlung

Untergrundvorbehandlung

Neues Holz richtig vorbehandeln

Neues Holz richtig vorbehandeln.

Bei neuem Holz ist keine Vorbehandlung notwendig. Jedoch muss berücksichtigt werden, dass unter neuem Holz auch wirklich neues, unbewittertes Holz zu verstehen ist. War das Holz bereits der Witterung ausgesetzt, findet schon nach kurzer Zeit ein Ligninabbau statt. Das Holz ist nicht mehr zu 100 % tragfähig und die Anhaftung von Anstrichen wird nachteilig beeinflusst.

Eventuelle Verschmutzungen mit Schleifpapier Körnung P 80 – P 120 entfernen, Holzflächen abstauben und das saubere, trockene Holz möglichst allseitig mit einer Grundierung grundieren, dabei auch die Hirnholzflächen (Schnittflächen) bis zur Sättigung nass in nass mehrmals grundieren. Hirnholzflächen haben ein bis zu 200-fach höheres Saugvermögen als die Fläche und sollten daher stets satt bis zur Sättigung bearbeitet werden. Eine umgehende Grundierung ist von großer Bedeutung, da bereits nach wenigen Tagen der Abwitterungsprozess des Holzes durch die UV- und Feuchtigkeitsbelastung beginnt.

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Altes Holz richtig vorbehandeln.

#1 – Prüfung des Altanstrichs auf Tragfähigkeit.

Tragfähig bedeutet, die Altbeschichtung haftet noch gut am Untergrund und ist für einen Folgeanstrich geeignet. Mit einem Klebeband kann dies einfach und verlässlich festgestellt werden: Klebeband auf den Untergrund aufkleben, fest anreiben und ruckartig abziehen. Zeigen sich an der Rückseite des Klebebandes Farbpartikel und/oder vergraute Holzstellen, so ist der Untergrund nicht tragfähig. Loser Altanstrich oder Holzfasern müssen auf jeden Fall entfernt werden!

Prüfung des Altanstrichs auf Tragfähigkeit
Notwendige Vorarbeiten

# 2 – Notwendige Vorarbeiten.

Lose, verwitterte Holzfasern oder nicht mehr tragfähige Altanstriche müssen mittels Schleifpapier, Körnung von P 60 – P 100 in Faserrichtung des Holzes entfernt werden. Hierzu eignen sich, dem jeweiligen Bauteil entsprechend, Schleifmaschinen wie Schwing-, Exzenter- oder Dreieckschleifer.

Ist das Holz schon länger bewittert und sind die Frühholz- und Spätholzzonen ausgeprägter, empfiehlt sich das Ausbürsten mit so genannten Zirkularbürsten oder Messingbürsten, um auch die tiefer liegenden Frühholzzonen gründlich zu reinigen. Auf den Einsatz von Stahlbürsten sollte verzichtet werden, da hier eventuell zurückbleibende Stahlpartikel dunkle Verfärbungen der Anstriche verursachen können.

Um einen ausreichenden Farbauftrag im Kantenbereich zu gewährleisten, muss beim Schleifen darauf geachtet werden, dass scharfe Kanten mit einem Radius von ca. 2 mm gerundet werden. Bei scharfen Kanten entsteht durch die so genannte Kantenflucht ein reduzierter Farbauftrag, was wiederum mit kürzerer Haltbarkeit des Anstriches verbunden ist. Nach dem Schleifen ist ein sorgfältiges Entstauben der Fläche notwendig, dies kann mit einem Staubbesen oder Druckluft erfolgen.

# 3 – Intakten Altanstrich überstreichen.

Hier sollte mit einem feinen Schleifpapier P 100 – P 120 oder Schleifvlies die tragfähige Altbeschichtung angeraut werden, um eine Verbundhaftung für nachfolgende Anstriche herzustellen. Glänzende Anstriche sind matt zu schleifen.

Intakten Altanstrich überstreichen